Verarbeitung und Design
Das SX1 kommt in einem schicken Kunststoffgehäuse im Metallic-Look
daher, was sofort stabil und griffig in der Hand liegt. Die seitlichen
Ränder sind mit mittelhartem Gummi überzogen und bieten zusätzlichen Halt.
Der Druckpunkt der Tasten ist bei den seitlichen Zifferntasten etwas
zu hart, wodurch man nur mit Übung blind tippen kann. Der 5-Wege
Joystick hat sowohl horizontal als auch vertikal einen sehr gut spürbaren, beim Drücken
(als OK Taste) einen minimal zu schwammigen Druckpunkt. Besser waren die unteren und seitlichen
Tasten, die nicht nur angenehm groß und gut ertastbar sind, sondern auch einen optimalen Druckpunkt
bieten.
Feingefühl bewiesen die Konstrukteure auch beim MMC Slot. Innovativ in der Smartphone Ära ist
die Möglichkeit, die MMC Karten im laufenden Betrieb und ohne Abnahme des Akkudeckels
auszutauschen. Man muss die Slotabdeckung etwas hereindrücken, worauf eine Feder die Schiene ein Stück
herausfährt, sodass man die Karte bequem einsetzen kann. Unterstützt werden Karten bis 512 MB, die 1 GB
Unterstützung ist in Planung.
Auf der Rückseite fallen zuerst die beiden Bullaugen in den oberen Ecken auf. Links verbirgt sich
hinter einem schützenden Gummiring die Linse der eingebauten Digicam, auf der rechten Seite ist der
Antennenanschluss zum Betrieb in der Autofreisprecheinrichtung.
Der Akkudeckel ist wegen des Akkus gezwungenermaßen relativ groß. Der Deckel
lässt sich durch Druck auf die schmale Clip-Taste nach unten wegschieben. Hinter dem Akku
verbirgt sich eine sehr stabile Halterung für die Sim-Karte. Beim Herausnehmen dieser stört
jedoch eine kleine Schraube, was aber kein wirkliches Hindernis darstellt.
Insgesamt ist das SX1 für ein Handy durchaus groß, aber immerhin ist es auch mehr mit einem PC
vergleichbar als mit einem einfachen Fernsprecher. Außerdem ist es weltweit das kleinste Symbian-Handy,
und der Volumen- und Gewichtsaufwand gegenüber einem einfachen Handy lässt sich bei den vielen
Funktionen durchaus verkraften.
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