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Glossar der Handytechnik
Akku(mulator)
Wiederaufladbare Batterie im Handy.
In besseren stecken Litium-Ionen Akkus, deren Momory-Effekt
stark reduziert ist.
Anklopfen
Wenn Sie jemand anruft während sie schon telefonieren, hören
Sie ein Geräusch, ähnlich einem Klopfen. Dann können Sie makeln
(zwischen beiden Anrufern wechseln), den Anrufer abweisen, eine
Dreierkonferenz schalten oder das Signal ignorieren. Diese
Funktionen sind Netzbetreiberabhängig, eine Konferenzschaltung
kann zusätzliche Gebühren kosten.
AOC (Advice of Charge)
Während einem Gespräch können mit diesem Dienst die aktuellen
Gesprächskosten übertragen werden.
Automatische Worterkennung (T9)
Praktische Hilfe beim Eingeben von Wörtern, insbesondere bei
längeren Texten (ohne selten gebrauchte Wörter). Die Software
erkennt das Wort, ohne dass man eine Taste für einen Buchstaben
mehrmals drücken muss.
Beispiel: "Hallo Fabian"
Ohne T9: 442555[Pause]555666 3332[Pause]22444266
Mit T9: 42556 322426
Erklärung: Die Handytaste 4 ist bei jedem Handy für die Buchstaben
G, H und I zuständig. Anstatt sie für ein H zwei mal zu drücken
(ohne T9) drückt man sie nur einmal. Genauso verfährt man bei allen
anderen Buchstaben des Wortes. Das Handy kennt die Kombinationen die
daraus entstehen können. Wenn es mehrere gibt kann man die
Möglichkeiten durchgehen. Meistens stimmt der erste Vorschlag.
Bandbreite
Der Frequenzbereich, in dem elektronische Signale übertragen werden.
Je größer die Bandbreite, desto mehr Informationen können übertragen
werden.
Bit
Kleinste Dateneinheit in der Digitalwelt. Logischer Wert, d.h. entweder
0 oder 1.
Bluetooth
Kurzstreckenfunk. Kommt in Kommunikationsgeräten zum Einsatz.
Damit lässt sich z.B. ein Handy kabellos und ohne Sichtkontakt
mit einem Laptop verbinden.
Bps
Bit pro Sekunde.
Einheit zur Angabe von Übertragungsgeschwindigkeiten.
Callback
Methode zur Kostenersparnis:
Man ruft vom Handy eine Nummer im ausland an und lässt es kurz klingeln.
Dort "sieht" ein Computer die Handynummer und ruft diese zurück. Gleichzeitig
baut der Computer eine zweite Verbindung auf ohne eine Nummer zu wählen.
Der Handybesitzen nimmt ab und hört das Freizeichen von der zweiten Verbindung.
Nun kann er wählen. Im Endeffekt ist das oft günstiger als ein Anruf über den
eigenen Netzbetreiber.
Nachteile: Keine Wahlwiederhohlung, Telefonbuch schwer zu benutzen, der Angerufene
sieht die Nummer aus dem Ausland und die Verfügbarkeit ist nicht garantiert.
CB (Cell-Broadcast)
Ähnlich wie der Videotext beim Fernseher, SMS basierend.
Eine CB-Nummer (normalerweise von 100 bis 999) kann aboniert
werden. Dann werden Ihnen in bstimmten Abständen oder je nach
Notwendigkeit Kurznachrichten (SMS) auf Ihr Handy geschickt.
Kann lokalabhängige Informationen beeinhalten, z.B.
Wettervorhersagen.
Je nach Netzanbieter gibt es verschiedene Abgebote:
| Kanal |
Anbieter |
aktiv |
Inhalt |
| 837 |
D2 |
ja |
Zeitanzeige |
| 50 |
D2 |
ja |
die aktuelle Ortsvorwahl für BestCity |
| 100 |
D2 |
ja |
dto. |
| 107 |
D2 |
nein |
aktuelle Nachrichten |
| 111 |
D2 |
nein |
Politik und Gesellschaftsnachrichten |
| 123 |
D2 |
nein |
1-2-snap Online-Auktion |
| 140 |
D2 |
nein |
Wirtschaftsnachrichten (Handelsblatt) |
| 171 |
D1 |
nein |
Probebetrieb von T-D1 |
| 172 |
D1 |
nein |
Probebetrieb von T-D1 |
| 200 |
D1 |
nein |
T-D1 Werbung |
| 221 |
D1 |
nein |
(regional) Verkehrsmeldungen |
| VIAG |
ja? |
BTS-Koordinaten in Gauss-Krüger-Notation |
| 321 |
D1 |
nein |
Ortsvorwahl |
| 333 |
D1 |
nein |
Exponachrichten |
| 444 |
D1 |
nein |
zur CeBIT NDR-Verkehrsinfo, Ausstrahlung bundesweit |
| 500 |
D1 |
nein |
CellID und LAC |
| 510 |
D1 |
nein |
Regionsangaben |
| 520 |
D1 |
nein |
Regionsangaben |
| 600 |
D2 |
nein |
aktuelle Nachrichten und Wetter |
| 723 |
D2 |
nein |
die BTS-Kennung |
| 4096 |
D1 |
nein |
Testnachrichten |
| 43520-7 |
D2 |
nein |
DES-codierte PASSO-Daten |
Datenkompression
Sich wiederhohlende Daten werden zusammengefasst übertragen und erhöhen damit
theoretisch die Übertragungsgeschwindigkeit. Praktisch funktioniert es auch.
DECT (Digital European Cordless Telephone)
Europäischer Standart für schnurlose Telefone. Diese digitale Übertragunsmethode
ermöglicht hohe Sprachqualität und ist weitgehend abhörsicher. Außerdem können
mit diesem Verfahren leichter Zusatzinformationen übertragen werden, wie die
Rufnummer von der Sie angerufen werden. Auch der Verbindungsaufbau klappt schneller.
D-Netz
Die digitalen Mobilfunk-Netze D1 (T-Mobil) und D2 (Vodafone) basieren
auf dem internationalen GSM 900-Standard. Die digitale Übertragungstechnik
bietet hohe Qualität und Sicherheit in der Sprach- und Datenübertragung.
DTMF (Dual Tone Multiple Frequency)
Englisches Kürzel für Tonwahl. Die gewählten Ziffern der Rufnummer werden in
Töne unterschiedlicher Frequenzen umgesetzt und können zur Steuerung von
elektronischen Geräten und Mailboxen benutzt werden. Nachfolger des
Impulswahlverfahrens.
Dualband
Ein Handy mit "Dualband" kann mit zwei verschiedenen Netzen kommunizieren, hier
meistens D- und E-Netz.
EFR (Enhanced Full Rate)
Übertragungsmodus in GSM-Netzen für eine bessere Sprachqualität.
Muss vom Mobiltelefon unterstützt werden.
Einbuchen
Einschalten eines Mobilfunkgerätes und Eingabe des PIN-Codes. Erst danach
lässt sich eine Verbindung aufbauen.
EMS-Nachrichten
EMS (Enhanced Messaging Service) ist die Stufe zwischen unseren beliebten SMS Nachrichten
und den kommenden MMS Nachrichten. Eine EMS Nachricht ist immer noch
textbasierend, aber es können schon kleine Bilder, Animationen und Töne mitgeschickt werden.
Töne kann man allerdings nicht wirklich verschicken, es wird nur die Anweisung mitgeschickt, eine
von 10 vordefinierten Tönen abzuspielen, wenn die EMS gelesen wird.
E-Netz
Die digitalen Mobilfunknetze E-Plus und O2 (ehemals Viag Interkom) basieren auf dem
internationalen Standard GSM 1800. Sie unterscheiden sich von den D-Netzen
hauptsächlich durch einen größeren Frequenzbereich bei der Sprach- und
Datenübertragung. Dies macht außerdem einige zusätzliche Mehrwertdienste
möglich.
Festnetz
Das Telefonnetz für Ihr Telefon zuhause.
Flugzeugmodus
Ein Profil, in dem das Handy ausgeschaltet ist und auch
bei Terminen zu dieser Zeit nicht angeht. Manche Telefone können im Flugzeugmodus
auch einfach alle funkenden Teile abstellen, sodass der Organizer weiter benutzt
werden kann.
Freisprechen
Man hört den Gesprächspartner laut und hat so beide Hände frei. Wird von
wenigen Handys unterstützt, da es relativ viel Strom braucht. In Autos
sollte man eine Freisprecheinrichtung verfügen, da telefonieren am
Steuer inzwischen in vielen Länden verboten ist (auch in Deutschland).
Frequenz
Anzahl der Schwingungen pro Sekunde - angegeben in Hertz. Damit sich die
einzelnen Mobilfunknetze nicht gegenseitig behindern, werden ihnen
unterschiedliche Frequenzen zugeteilt.
Funkzelle
Kleinster geographischer Funkversorgungsbereich. Ist abhängig von der
Sendeleistung der Basisstation, den geographischen Gegebenheiten und der
Anzahl der zu versorgenden Teilnehmer.
GPRS (Generalised Packet Radio Service) (siehe auch: Spezialreports: GPRS Technik)
Neue Möglichkeit für höhere Übertragungsgeschwindigkeiten. Daten
werden in Pakete eingeteilt und mit einer Empfängeradresse gesendet.
Die Mobilfunkgeräte bleiben ständig online, so dass eine Verbindung
nicht extra für einzelne Datenübertragungen aufgebaut werden muss.
Abgerechnet wird nach übertragenen Daten und nicht nach
Verbindungsdauer
GPS (Global Positioning System)
System zur weltweiten Ortung des Nutzers durch Satelliten. GPS wird
in der Schifffahrt und zunehmend auch für Kfz-Navigationssysteme
genutzt.
GSM (Global System for Mobile communications)
In Europa entwickelter und weit verbreiteter Standard für den digitalen
Mobilfunk. Während die D-Netze im 900 MHz Frequenzbereich senden,
liegt dieser in den E-Netzen bei 1800 MHz und
in Amerika oft bei 1900 MHz.
HSCSD (High Speed Circuit Switched Data)
Mehrere GSM-Datenkanäle werden zu einem virtuellen Kanal zusammengefasst,
was die Übertragungsgeschwindigkeit und die Kosten erhöht. E-Plus nennt das
HSMD (High Speed Mobile Data).
Infrarot-Schnittstelle
Infrarot-Schnittstellen werden für die optische Übertragung
zwischen Mobiltelefonen und Computern genutzt.
Inzwischen gibt es den Nachfolger Bluetooth,
ein Kurzstreckenfunk
für den nicht einmal der direkte Sichtkontakt gegeben sein muss.
International Roaming
Telefonieren mit dem eigenen Mobiltelefon in einem
ausländischen Mobilfunknetz. International Roaming ist möglich, wenn der
Betreiber des eigenen Funknetzes mit dem ausländischen Anbieter einen
Roaming-Vertrag geschlossen hat.
IP Telefonie
Übertragung der klassischen Telefondienste, wie Telefonieren oder Fax, mit
Hilfe des Internet Protokolls. Die komprimierten Daten werden dabei über
besondere Internetverbindungen geleitet, die speziell gesichert sind.
ISDN (Integrated Services Digital Network)
Internationaler Standard für die digitalisierte Sprach- und Datenübertragung.
Zwei Leitungen zum telefonieren und ein D-Kanal für die Übermittlung von
Informationen wie der Telefonnummer des anrufenden Teilnehmers.
Durch die Digitalisierung werden die Daten mit großer Geschwindigkeit und
Sicherheit übertragen. Außerdem werden zahlreiche ->Mehrwertdienste angeboten,
wie Rufnummernübertragung, Makeln, Anklopfen oder Dreierkonferenz.
J
-
Konferenz, Konferenzschaltung
Leistungsmerkmal, meistens nicht auf Prepaid Handys verfügbar. Drei Gesprächsteilnehmer
telefonieren dabei miteinander. Der Teilnehmer der eine Konferenz einleitet, muss
zu den normalen Verbindungskosten oft noch Konferenzgebühren zahlen.
Kurzmitteilungen (SMS)
SMS, Short Message Service. Textnachrichten, normale Länge 160 Zeichen.
Manche Handys können längere Texte verschicken, indem sie die Mitteilungen
aufteilen. Wenn das Empfängerhandy diese Funktion unterstützt kommt der Text
dort als eine Mitteilung an, bezahlt werden muss für jede einzelne SMS.
Leistungsmerkmale
Leistungsmerkmale sind Zusatzfunktionen, die die Funktionen eines Gerätes
erweitern. Entweder nur im Gerät, nur beim Netzbetreiber oder von beiden
Seiten unterstützt.
Mailbox
Leistungsmerkmal Ihres Netzbetreibers. Ein virtueller Anrufbeantworter
auf einem Computer, der sich von Ihrem Handy und auf Wunsch mit PIN
von jedem Telefon abfragen lässt.
Makeln
Annehmen eines neuen Anrufes während eines Gespräches und Wechsel zwischen
den Teilnehmern. Netsbetreiberabhängig.
Microbrowser
Ein Programm in einem kleinen Kommunikationsgerät (z.B. Handy) mit dem sich
Seiten aus dem Internet anzeigen lassen. Auf Geräten mit einem kleinen
Display meistens nur ein Wap-Browser.
Memory Effekt
Ein Effekt der bei Akkus auftritt. Wenn man der Akku halb voll ist und man
ihn aufläd, "merkt" sich das der Akku, d.h. sein Fassungsvermögen beträgt
nur noch die Hälfte. Natürlich tritt er nicht gleich beim ersten Mal so stark
auf, aber er macht sich bemerkbar.
Vor allem betroffen sind NimH Akkus. Die neueren Li-Ion Akkus sind lange nicht mehr
so stark davon betroffen. Allerdings tritt er noch auf, auch wenn das viele
nicht wissen.
MMS-Nachrichten
MMS (Multimedia Messaging Service) ist der potientielle Nachfolger von der SMS-Nachricht.
Per MMS lassen sich unter Handys und ins Internet Bilder und Töne verschicken. Natürlich
mit Text. Entwickelt wurde der Standart von Nokia Und Ericsson, MMS steht aber öffentlich
zur Verfügung.
Multiplexer
Verschiedene Verbindungen werden zusammengefasst und gleichzeitig bzw. gestaffelt
gesendet.
Netzabdeckung
Der Anteil einer Fläche, oft eines Landes, in dem man mit dem Handy bei dem
jeweiligen Netzbetreiber erreichbar ist.
O
-
PIN (personal identification number)
Ihre persönliche Geheimzahl, nach der Sie gefragt werden wenn Sie etwas wichtiges
ändern wollen. Oft werden Sie auch beim Einschalten Ihres Handys danach gefragt.
Profil
In einem Profil werden verschiedene Einstellungen gespeichert, hauptsächlich
die Ruftonlautstärke. Somit kann man in Meetings schnell alles auf lautlos schalten
oder es sonstigen Bedingungen anpassen.
Protokoll
Legt die Regeln für Datenübertragungen zwischen verschiedenen Geräten fest.
PUK (personal unlocking key)
Wenn Sie drei mal hintereinander die falsche PIN eingegeben haben, wird Ihr Handy
gesperrt. Dann können Sie es nur noch mit der PUK entsperren.
Q
-
Roaming
siehe International Roaming
SAR (spezifische Absorptionsrate)
Diese Masseinheit drückt aus, wie viel Leistung der Funkwellen beim Gebrauch
eines Mobilfunkgerätes vom Benutzer pro Kilogramm Körpergewicht aufgenommen
wird.
Alle in Verkehr gebrachten Handys dürfen selbst unter ungünstigsten Verhältnissen
den zulässigen Maximalwert nicht überschreiten. Dieser Wert wurde unter Beachtung
beträchtlicher Sicherheitsfaktoren mit 2 Watt/kg von internationalen Gremien
(Weltgesundheitsorganisation
WHO,
ICNIRP) festgelegt.
Im praktischen Betrieb werden Handys in der Regel nur mit einem Bruchteil der
zulässigen Leistung betrieben. Abhängig von der Verbindungsqualität optimiert
das Gerät die Sendeleistung automatisch auf Werte bis zu wenigen Milliwatt.
Je näher sich der Benutzer bei einer Sende- und Empfangsstation befindet, desto
geringer ist die erforderliche Sendeleistung. Damit wird auch die Batterie
geschont. Beim Versenden und Empfangen von Kurzmitteilungen (SMS) sind die von
Mobiltelefonen abgegebenen Leistungswerte vernachlässigbar, da die Geräte nur
sehr kurzzeitig aktiv sind. Zudem befindet sich dann das
Handy auch meist weiter vom Körper weg als bei einem normalen Sprachanruf.
Quelle, weitere Informationen:
www.sicta.ch
Schnittstelle
Die Verbindung zwischen zwei Geräten, z.B. der Kurzstreckenfunk Bluetooth, Infrarot oder
einfach nur ein Datenkabel.
SIM Karte
Eine kleine Karte die sich in Ihrem Handy befindet. Auf Ihr befinden sich die notwendigen
Informationen für das Handy um sich korrekt bei Ihrem Netzbetreiber anzumelden, damit
Sie unter Ihrer Handynummer erreichbar sind. Auch Ihr Telefonbuch kann darauf abgelegt
werden.
SMS
Short Message Service.
siehe Kurzmitteilung.
T9
siehe Automatische Worterkennung.
Übertragungsgeschwindigkeit
Gibt die Geschwindigkeit an, mit der Daten übertragen werden.
Einheit: Daten pro Zeit, z.B. Bit/s (bps)
Vibrationsalarm
Eine Signalisierungsmethode von Handys: Zittern.
Voice dialing
Sagen Sie den Namen von der Person mit der sie telefonieren wollen und das Handy
ruft an. Auch Befehle wir "Neue SMS" lassen sich bei vielen Handys so ansprechen.
WAP (wireless application protocol)
Ein spezielles Übertragunsprotokoll um Wap-Seiten zu übertragen.
WML (wireless markup language)
"Beschreibungssprache für schnurlose Seiten" im Internet. (Wap-Seiten).
X, Y
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Zeitschlitze
Auf einem Funkkanal werden beim GSM-Mobilfunk bis zu acht Gespräche
gleichzeitig übertragen. Diese werden zu leicht versetzten Zeitabschnitten,
den sogenannten Zeitschlitzen, gesendet.
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